Antimarxistische Psychotherapie

Zur Person Karl Marx - Eine Charakterstudie

Wie die meisten sozialistischen Theoretiker stammte auch Karl Marx keineswegs aus einer einfachen Arbeiterfamilie, sondern aus einem wohlhabenden, privilegierten, bürgerlichen Haushalt. Er war ein sehr guter Schüler und schrieb sich nach dem Abitur an der Universität ein. Schon als Student fiel er durch Sympathiebekundungen für revolutionäre Bestrebungen auf. Dadurch eckte er bei wichtigen Persönlichkeiten an, deren Gunst für eine Hochschulkarriere von enormer Bedeutung gewesen wäre. Somit war es ihm nicht möglich, sich zu habilitieren und Professor zu werden, und er war gezwungen, sich als Journalist durchzuschlagen. Eine Heirat mit einer reichen Frau aus sehr gutem, adeligem Hause befreite ihn zwar eine Zeitlang von finanziellen Sorgen, aber irgendwann gingen auch die Ressourcen seiner Frau zur Neige. Es heißt, die Kinder der Familie Marx seien unter erbärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und hätten häufig an Hunger gelitten.

Finanzielle Zuwendungen bekam Marx allerdings vermutlich auch durch seinen besten Freund, den Industriellen Friedrich Engels, mit dem er vor allem brieflich korrespondierte. Karl Marx war ein reiner Theoretiker, der seine Gedanken vornehmlich in der Korrespondenz mit Engels entwickelte. Er sah sich selbst hingegen weder zur Führung einer politischen Organisation bzw. Partei noch zur Durchführung politischer Aktivitäten (wie das Anzetteln eines Aufstandes) befähigt. Seine Schriften reichten jedoch bereits, um es sich mit den deutschen Autoritäten endgültig zu verscherzen. Deswegen war Marx gezwungen, zahlreiche Jahre seines Lebens im westeuropäischen Exil zu verbringen.

Summa summarum war Marx ein ehrgeiziger Theoretiker, der die Welt verändern wollte, aber im Leben gescheitert ist, weil er nicht rechtzeitig gelernt hat, wann es besser ist, die Klappe zu halten.

Dipl.-Ing. Dr. med. univ. Claus Volko


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