Antimarxistische Psychotherapie

Zur Person Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin - Eine Charakterstudie

Lenin war ein Intellektueller aus sehr gutem, adeligem Hause, der kurz vor dem Abitur ein traumatisches Erlebnis hatte: Sein älterer Bruder wurde wegen revolutionärer Aktivitäten hingerichtet. Daraufhin beschloss Lenin, sich an der Zarenfamilie zu rächen und das Werk seines Bruders zu vollenden. Das blieb nicht unbemerkt, und Lenin wurde gezwungen, ins westeuropäische Exil zu gehen.

Obwohl Lenin in erster Linie Theoretiker war, war er unter den russischen Bolschewiki äußerst populär und wurde von ihnen als Führungspersönlichkeit akzeptiert. Als die Deutschen im Ersten Weltkrieg gegen die Russen im Krieg standen, hatten sie die geniale Idee, Lenin die Rückkehr nach Russland zu ermöglichen, damit er dort die bolschewistische Revolution anführen könnte. Der Rest ist bekannt: Die Revolution war siegreich, Lenin wurde neuer Regierungschef Russlands, und Russland schloss Frieden mit dem Deutschen Reich.

Schon wenige Jahre nach der Revolution erkrankte Lenin schwer; sein Tod war bereits abzusehen. Unter seinen Mitstreitern brachen erwartungsgemäß Kämpfe um seine Nachfolge aus. Lenin war immerhin anständig und klug genug, vor Stalin zu warnen, weil er dessen soziopathischen Charakter erkannt hatte. Leider nützte diese Warnung nichts.

Im Gegensatz zu Marx war Lenin kein reiner Wichtigtuer, sondern handelte aus einem persönlichen Motiv. Zudem stand er deutlich fester im Leben. Seine Warnung vor Stalin ist positiv zu bewerten. Dennoch möchte ich ihm keine Absolution erteilen.

Was seine theoretische Leistung betrifft, tat er sich vornehmlich als Rezipient der Marx'schen Lehre hervor. Er entwickelte diese aber auch weiter, indem er sich unter anderem Gedanken über die Struktur und Organisation der Kommunistischen Partei machte (und diese auch praktisch umsetzte).

Dipl.-Ing. Dr. med. univ. Claus Volko


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